Impressum  
Dear airship-friend ...
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Liebe Freunde,
ein luftschiffergemäßes "Glück ab !" Ihnen allen, die Sie sich für so ein abwegiges Themengebiet interessieren.  Abwegig deshalb, weil es nach Auffassung des Webmasters, der sich seit vielen Jahren mit den Luftschiffen beschäftigt, auf der Welt vielleicht 1.000 (in Worten: eintausend) Menschen gibt, die sich ernsthaft mit den Luftschiffen, der Technik, der Geschichte und anderen Nebenzweigen beschäftigen. Dazu kommen noch ein paar Konstrukteure und andere Personen, die sich mit Luftfahrtthemen "Leichter als Luft" herumschlagen.  Die so genannten "Sammler" zähle ich nicht dazu, aber das ist eine andere (durchaus diskusssionswerte  ! ) Geschichte.


    ... Erklärung zum Sinnspruch siehe hier



Meine persönliche "Luftschiff-Geschichte"
und das Endprodukt elektronisches Buch
"Die Luftschiffwaffe des Heeres"


Der Webmaster hat mit der Luftschiffahrt im Jahre 1965 begonnen. Im Jahre 1984 wurde er von der damaligen Marine-Luftschiffer-Kameradschaft Hamburg beauftragt sich mit dem Teilgebiet "Heeresluftschiffahrt" auseinanderzusetzen. Nach einer Weile war es nötig die gesammelten Forschungsergebnisse zu ordnen, damit der Autor und andere einen Überblick über den Stand der Dinge bekamen. Das Unternehmen gipfelte in einem Buch mit dem Titel "Die Luftschiffwaffe des Heeres - Die Geschichte der deutschen Heeresluftschiffahrt". Anfang 1990 war das Manuskript fertig. Freudig und erwartungsvoll (wie "junge" Autoren so sind)  verschickte ich das Buch an diverse Verlage. Die Reaktionen waren (auch dies nichts neues) freundlich und nichtssagend, mager-karg bis merkwürdig. Das ging mir doch ein wenig ans Gemüt, da mein Anliegen nicht das reine Geldverdienen, sondern eher ein  wissenschaftliches Interesse war. Etwas verschnupft kam das Buch in die Schublade, es wurde jedoch weiter gearbeitet. Nur wenige Jahre danach war das Internet in aller Munde und es taten sich neue Welten auf. Im Herbst 1998 wurde das (überarbeitete und erweiterte) Buch erneut redaktionell abgeschlossen. Da der Text in Dateien auf der Festplatte lag, ergab sich das Problem der weiteren Bearbeitung. Jede Änderung verursachte einen "Rattenschwanz" von anderen Modifikationen, da ein Einfügen oder Herausnehmen jedes Mal eine Seitenverschiebung ergab. Da nützte auch keine moderne Index-Verwaltung oder sonstiger Office-Schnickschnack. Infolgedessen wurde alles in HTML konvertiert und in eine Homepage gestellt, die zu ihren Hoch-Zeiten etwa 200 Webseiten und rund 600 Bilder umfaßte. Das Buch selber wurde in mühevoller Arbeit zu Hause ausgedruckt, "gebunden" und im Laufe von zwei Jahren an etwa 100 Interessenten abgegeben. Sowohl die Kosten hierzu wie auch die Bearbeitung der Homepage erforderten einen immensen (Arbeits)Aufwand. Gebündelt mit anderen Problemen führte dies (nach und nach) zu der Entscheidung weder das gedruckte Buch noch die entsprechende elektronische Offline-Version, das sogenannte  "Luftschiff-Kompendium" noch länger öffentlich anzubieten. Dem Interessenten bietet sich heute nur noch die Möglichkeit "antiquarisch" an das Buch zu kommen oder elektronisch. Die Buch-Kapitel sind als PDF-Dateien abgespeichert und lassen sich hier einzeln laden. Fragen zum Buch, zur Luftschiffahrt und allem was damit zusammenhängt können natürlich jederzeit gestellt werden ... übrigens wird das Luftschiff-Kompendium ständig bearbeitet und ist von daher aktuell. Außerdem enthält es weit mehr als das eigentliche Buch, sprich es wurde entsprechend "aufgebohrt". Derzeit enthält der elektronische Ordner Luftschiff-Kompendium auf meinem Computer Daten von rund 11,5 Gigabyte ... plus 20,5 GB Media-Dateien (Filme) ... diese Daten werden aber nicht verkauft, sondern wenn überhaupt nur als "naturale Tauschobjekte" verwendet ...  insgesamt umfaßt mein elektronisches Archiv (sprich auf Festplatte) derzeit (Stand Februar 2014) rund 261 GB Daten plus viele GB Videos zum Bereich Luftschiffahrt ... andere geschichtliche Filme bzw.  Dokumentationen und Luftschiffer-Backups nicht mitgezählt.

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"Intimes" ...   

... vom Verfasser dieser Seiten ... Es wurde immer wieder darüber nachgedacht, verworfen, vergessen ... und erneut geliebäugelt ... Manchmal ist es nicht nur schön, sondern auch ganz gut, wenn man weiß mit wem man es zu tun hat. Darum wage ich mal den Schritt und versuche von meinem Werdegang als Mensch und "Luftschiffer" zu berichten. Ich wurde 1951 im stark kriegszerstörten Braunschweig geboren, eines der Zentren jenen Staatengebildes (mit Länderanhang) das später Niedersachsen genannt wurde, und daß sich als Herzogtum Braunschweig Jahrhunderte des omnipotenten Nachbarn Preußen durch eine gewisse "Kumpanei" erwehren konnte, das aber die Wirren der Jahre nach dem Großen Krieg (1914 - 1918) nur mühselig überstand und letztendlich von einer politischen Klasse "plattgemacht" wurde, deren Namen wir hier nicht erneut bemühen wollen ... 

Mein Vater, der 1940 mit 19 Jahren in den Krieg mußte und nicht zur See fahren durfte ("da wird man nur versaut" - Originalton seines Vaters), war ein geistig sehr flinker, menschlich aber mitunter sehr träger Charakter. Böse Zungen behaupten ich hätte was von ihm geerbt ... Man nannte ihn im Freundeskreis nur "Raketen-Franz", was auf seine Vorliebe für Astrophysik und Zukunftsromane (heute neudeutsch "Science Fiction") abzielte. So kam ich bereits mit etwa 10 Jahren regelmäßig in Kontakt mit außerirdischen Szenarien und mußte mir lange Monologe über Sterne und Galaxien anhören. Ich fand das bis zum gewissen Grade interessant und las dann (wie viele andere auch) lange Jahre Perry-Rhodan-Romane und anderes erbauendes Material zum Thema.

Mit 12 Jahren war ich trotz aller väterlicher Bemühungen fest entschlossen als Seemann zur Handelsmarine zu gehen. Mein Vater tat wie sein Vater (siehe oben) ... gleichwohl nehme ich an, daß er schlicht zu geizig war die Schiffsjungenschule zu bezahlen. So lebt ich vorerst mit dem Veto und beschloß mich später einfach als Wehrpflichtiger zur Bundesmarine zu melden ... das konnte er letztendlich nicht verhindern. Meine Affinität zum Meer und zu Schiffen war also für mich als Binnenländer schon recht früh ausgeprägt und hält bis heute an.

Ich war als Jugendlicher fast immer Außenseiter, da mir zum einen das Taschengeld fehlte, und zum anderen hatte ich Interessen, die immer völlig anders waren als die meiner Schulkameraden. Ich baute Modellschiffe und Flugzeuge, hörte Oldies (die man damals aber noch nicht so nannte), las alles und nichts und begeisterte mich für die Monarchie und Luftschiffe. Beides kam zeitlich fast gleichzeitig, im Jahre 1964. Das hatte etwas mit der Literatur zu tun, die ich damals auf einer Müllkippe unweit meines Elternhauses fand. Es war dies einmal das Buch von Ernst A. Lehmann "Auf Luftpatrouille und Weltfahrt" und des weiteren die Bildbände von der Weltfahrt 1929 des LZ 127 "Graf Zepppelin". Seit dem waren alle anderen Hobbys nur Nebentätigkeiten, die aber in der Zahl durchaus vielfältig waren: mein eigener Garten hinter dem Haus, das Radiobasteln (das letztendlich zu einer eigenen Funkamateurlizenz und zu meiner Verwendung als Funker in der Marine führte), lesen von Science Fiction und geschichtlichen Büchern und weiterhin immer mal wieder dies oder jene Modell einer Flugmaschine oder eines Schiffes. Das Studium meiner Luftschiffbücher inspirierte mich zu eigenen Ausarbeitungen und Zeichnungen. Natürlich alles in einem sehr, sehr bescheidenen Rahmen und mit den damals möglichen Mitteln. Da ich keine weiteren Verrückten kannte, die sich mit Luftschiffen und vormaligen Majestäten befaßten, war dies ein mehr nach innen gerichtetes Tun und blieb eine Art persönliches Geheimnis, das erst viele Jahre später öffentlich wurde.

1971 ereilte mich dann endlich der Ruf der Marine. Ich kam wie gewünscht zur Funkerei . Das mochte mein Vater  leiden, war er im Kriege doch selbst Funker bei der Artillerie gwesen ... und so gab er mir später dann doch seine Unterschrift für den Zeitsoldaten auf 12 Jahre (ich war damals noch keine 21 Jahre alt). Bei der Marine gibt es viel und wenig zu tun. Dienst - schlafen - saufen - die Freundin besuchen - Dienst - schlafen ... usw. Die relativ schnellen Ortswechsel (sprich Versetzungen) waren nicht gerade angetan seßhaft zu werden und/oder feste Gewohnheiten zu entwickeln. Zu den festen Gewohnheiten kann z.B. ein Hobby gehören. Dafür war in der Regel kaum Platz (Wohnort Kaserne) oder "es gab anderes Wichtiges" (siehe Ablauf oben). Der Kaiser und die Luftschiffe blieben im Buch. Nur einmal, während meiner Bootsmann-Ausbildung, wurden sie aus der Truhe geholt um in einem Fachreferat (nach Wunsch) gepriesen zu werden ... das Echo dazu war sehr gehörig und gibt in bestimmten Kameradenkreisen noch heute Anlass zu gehobener Heiterkeit. Das lag aber weniger am Thema, als vielmehr an der speziellen Vortragsweise eines bestimmten Probanten. Nun, laßt uns den milden Mantel des Vergessens über diese Angelegenheit breiten, und der Zukunft ins Auge schauen. Das Ende meiner Marinezeit 1983 war schön und traurig zugleich. In der Nachschau war es das Richtige aufzuhören, aber manchmal träumt man natürlich davon wie es wäre wenn ... siehe Bild mit dem Marineluftschiff "L 1", den Matrosen und den Kriegsschiffen (rechts) ...

Das zivile Leben brachte ganz andere Prioriäten und Nöte. Aber - Gott sei es gepriesen - wieder die Ruhe für die Luftschiffe und den Kaiser. Es galt viele Jahre des Trödelns aufzuholen. Die erste Anschaffung war eine Schreibmaschine gefolgt von einem Schwall von Post ... ein- wie ausgehend. Nie wieder habe ich so viele Briefe geschrieben wie auch bekommen. Erst später kamen echte, wirkliche und dauerhafte Kontakte zustande. Doch das datiert schon in den Beginn des Internets hinhein. Heute konstatiere ich, daß ich in den wenigen Jahren des Internets (seit 1996) mehr "Luftschiffer" kennengelernt habe (wenn auch meistens nur mailmäßig) als in all den Jahren zuvor. Die echte Forschertätigkeit begann mit dem Eintritt in die "Marine  Luftschiffer Kameradschaft Hamburg" (siehe oben) 1984 und mündete in das Buchprojekt "Die Luftschiffwaffe des Heeres". Heute schreibe ich recht selten Briefen dafür um so mehr Mails in alle Welt. Es gibt allerdings ein merkwürdiges "Paradoxon" zu beobachten: früher brauchten die Briefe zur Beförderung u.U. eine längere Zeit ... die Beantwortung erfolgte meist postwendent. Heute ist das Mail im Normalfall in wenigen Sekunden übermittelt, die Antwort aber ist häufig nicht schneller als zu den guten Zeiten der "Schneckenpost". Ich werde immer wieder befragt bzw. "aufgezogen" zu meiner eMail-Signatur "Luftschiffahrt ist not - sie bleibt modern". Sie kommt nicht aus der Luft - auch wenn das naheliegend wäre   ... Der Satz ist allerdings keine Erfindung von mir. Die Ursprungssentenz  wird auf eine Begebenheit in der Vita des römische Feldherren Gnaeus Pompeius Magnus (im Deutschen vielfach auch als  Pompejus;  * 29. September 106 v. Chr.; † 28. September 48 v. Chr.) zurückgeführt. Der griechische Schriftsteller Plutarch (um 46 bis um 125 n. Chr.) berichtet über den Feldherrn Pompejus, der als Verantwortlicher für die Getreideversorgung Roms von vielen Gegenden des Mittelmeerraums Getreide herbeiführen ließ, er habe vor einer dieser Fahrten, als ein Unwetter aufkam und die Seeleute nicht abfahren wollten, ausgerufen:

"navigare necesse est, vivere non est necesse"

So lautet das Originalzitat dessen deutsche Übersetzung "Seefahrt ist (lebens)notwendig, Leben ist nicht notwendig" im Laufe der Zeit immer wieder von (bekannten) Menschen in abgewandelter Form verwendet wurde. So unter anderem von dem deutschen  Marinedichter Gorch Fock (nach dem das Segelschulschiff der Deutschen Bundesmarine benannt ist) und der in der Skagerrakschlacht auf SMS Wiesbaden fiel.. Er schrieb u.a. einen Roman mit dem Titel "Seefahrt ist not"  (siehe auch bei  http://gutenberg.spiegel.de/fock/seefahrt/seefahrt.htm ).  Des weiteren gibt es eine bekannte Anthologie von Ernst Jünger mit dem Titel  "Luftfahrt ist not":  (Hrsg. Ernst Jünger: Luftfahrt ist Not ! Unter dem Protektorat des Deutschen Luftfahrtverbandes e.V., 399 Seiten,  umfangreiches Werk zu allen Belangen der Luftfahrt, so auch Navigation, Luftschiffe, Segel - , Kunst -und Sportflug. Hrsg. Ernst Jünger, Väterlandischer Buchvertrieb Erscheinungsjahr ca. 1929). Ich habe also nur einen bekannten Satz (wieder ein Mal) etwas umgeformt bzw. angepaßt ... 

"Luftschiffahrt ist not - sie bleibt modern !"
Luftschiffahrt ist not - sie bleibt modern !

airshipping is necessary - it's still up to date !
La navigation aérienne est une urgence - elle reste moderne !

  

Dear airship-friend ...
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